Nähe, Intimität und die therapeutische Beziehung (FAP)

17.08. und 18.08.2018

Dipl. Psych. Ralf Steinkopff

Wie bilden wir in der Functional Analytic Psychotherapy (FAP) intensive Beziehungen zum Nutzen unseren Klienten*innen? Die FAP geht davon aus, dass sich alle psychischen Störungen in Beziehungen ausdrücken, unabhängig von der Frage, ob dies nun Ursache oder Wirkung ist.

Kernkonzept und zentrales Ziel der FAP ist die Fähigkeit zur Herstellung sicherer Beziehungen. Nähe zwischen zwei Personen entsteht dann, wenn beide sich ihrer Motive, Bedürfnisse und Ängste bewusst sind, eine sich der anderen damit öffnet und verletzlich zeigt und die andere darauf wertschätzend reagiert. Häufig entstehen dadurch dann auch reziproke Prozesse der Selbstöffnung und Anerkennung. 

Da die therapeutische Beziehung im Hier und Jetzt der therapeutischen Sitzung stattfindet, kann hier am wirkungsvollsten neues Verhalten ausprobiert und verstärkt werden. Dies geschieht im Rahmen einer kontextuellen Funktionsanalyse: Welches Beziehungsverhalten ist für diese Klient*in neu und erwünscht? 

Das erfordert von der Therapeut*in ein hohes Maß an Authentizität und funktionaler Selbstoffenbarung. Der Therapieprozess wird dadurch sehr lebendig, emotional und intensiv.

Im Workshop wird der therapeutische Ansatz erläutert und demonstriert. Der größte Teil wird in praktischen Übungen stattfinden, die die Bereitschaft zur Selbstöffnung und deren Anwendung in der eigenen psychotherapeutischen Arbeit fördern. 

 

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Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Verhaltenstherapeut (DGVT), ACT-Therapeut (ACBS), Klinische Hypnose, KiHyp (M.E.G.), Dozent und Lehrsupervisor (IVB, IVS, SIMKI), Familientherapeut (BIF), Systemtherapeut (SG), Coach, Supervisor (BDP) 

www.steinkopff.info/