Der Blickwinkel verändert das Problem - Mit Trancegeschichten die Perspektive verändern

06.07. und 07.07 2018

Dipl. Psych. Daniel Wilk 

Wer kennt diese Situation nicht? Ein Problem tritt immer wieder auf und alle Lösungsversuche bleiben erfolglos. Meist unerwartet verändert sich der Blickwinkel – und damit auch das Problem. In unserem Alltag betrachten und behandeln wir uns selbst und die Dinge um uns herum oft auf eine gewohnte Weise, ohne große Abweichungen. Nach dem Motto: „Was sich bewährt hat, sollte man nicht verändern“. Dadurch lässt sich vieles leichter organisieren und wir haben ein Gefühl der Sicherheit, die Dinge kontrollieren zu können. Probleme bleiben dabei allerdings oft auch stabil in dieser gewohnten Welt erhalten. Kreative Lösungen sind dann selten und eher zufällig möglich. 

In Trancen lösen wir uns leichter aus diesen Grenzen. Jenseits der gewohnten Sicht können sich neue Blickwinkel zeigen. Das nutzen die Geschichten, die ich in diesem Workshop vorstelle. Es geht darum, die Dinge im Schutz der Vorstellung – also ohne direkten Realitätsbezug - anders anzuschauen. Das Problem kann dabei auch interessant geschildert werden. Dadurch verliert es seinen störenden Charakter und wird eine potenzielle Quelle für andere Sichtweisen. Man sieht sich selbst, die Mitmenschen und die Beziehungen untereinander in neuem Licht. 

Es entsteht eine unbeschwerte Stimmung, die einen leichtfüßigen, spielerischen Umgang mit verschiedenen Sichtweisen anregt. Unser internes Bewertungssystem prüft unbemerkt aber sehr wirkungsvoll unbewusst eine Übertragung auf den eigenen Umgang mit der Welt. Abgeleitet ist dieses Vorgehen von psychotherapeutischen Methoden, die unter anderem in der Hypnotherapie und im NLP angewandt werden und unter den Begriffen „„Paradoxe Intervention“, „Symptomverschreibung“ und „Reframing“ bekannt sind. Der Workshop ist überwiegend selbsterfahrungsorientiert. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Mehr zu Dipl. Psych. Daniel Wilk

Psychologischer Psychotherapeut, Ausbildungen in Klientenzentrierter Psychotherapie (GWG) und Hypnotherapie (M.E.G.), mit Weiterbildungen u. a. in Verhaltenstherapie und NLP.  Arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Psychotherapeut in der Rehabilitation (Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Orthopädie, Tinnitus und Traumatherapie). Dabei ist die Anwendung der Hypnotherapie einer seiner Schwerpunkte. Leitet Workshops zur Hypnotherapie und zum Autogenen Training für Kollegen und auch für interessierte Menschen mit ganz unterschiedlichen Fragen und Beschwerden. Autor zahlreicher Bücher und CDs mit therapeutisch wirksamen Hypnosegeschichten. Sie richten sich thematisch an den Körper, an die Gefühle und an das kreative Unbewusste.